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Geschrieben von Philipp Denger
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Otto Ogrzall
Einer der erfolgreichsten Lüdenscheider Schachspieler wäre heute, am 3. Februar 2012, 100 Jahre alt geworden: Otto Ogrzall. Er stammte aus einer Bergarbeiter-Familie aus Gladbeck, erlernte das Schachspiel von seinem Bruder und war in den 50er- und 60er-Jahren einer der besten Schachspieler, nicht nur in Lüdenscheid, sondern im ganzen Verband Südwestfalen. Zahlreiche Bezirks- und Verbandsmeisterschaften konnte er gewinnen und war somit über lange Zeit ein großes Aushängeschild des Lüdenscheider Schachs. Auch in der Schachvereinigung Lüdenscheid war er sehr aktiv und gewann 1977 zum letzten von vielen Malen die Vereinsmeisterschaft.
Otto Ogrzall prägte über lange Zeit die Schachszene in und um Lüdenscheid. Er verstarb im Dezember 1991.
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Geschrieben von Philipp Denger
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Lüdenscheid im Halbfinale
Lüdenscheid, 21. Januar Die Schachvereinigung Lüdenscheid steht im Halbfinale des Verbandsviererpokals! Gegen den SV Morsbach feierten Thomas Windfuhr, Andreas Schäfers, Wolfram Tesche und Jamel Hellwig einen 3,5:0,5-Heimsieg. Thomas spielte remis, die anderen drei Spieler gewannen ihre Partien. Andreas Schäfers hatte es dabei mit Valerian Giraud, passives Mitglied der Svgg Lüdenscheid, zu tun.
Der zweite Sauerland-Vertreter, die SVG Plettenberg, schlug mit dem gleichen Ergebnis leicht und locker die zweite Mannschaft des Siegener Schachvereins und steht damit ebenfalls im Halbfinale, das am 18. Februar ausgetragen wird. Dann heißt es: Svgg Lüdenscheid vs. SV Velmede/Bestwig und KS Iserlohn vs. SVG Plettenberg.
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Geschrieben von Philipp Denger
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Schlappe in Schwerte
Schwerte, 15. Januar Unsere erste Mannschaft hat in der Verbandsliga erneut eine deutliche Schlappe kassieren müssen. Gegen die deutlich DWZ-stärkeren Schachfreunde Schwerte gab es eine klare 2:6-Niederlage. Ivan Scherbanev konnte als einziger Lüdenscheider an diesem Sonntag einen vollen Punkt einstreichen, jeweils einen halben Punkt steuerten Wolfram Tesche und Rolf Larisch bei. Damit bleibt unser Team auf dem vorletzten Tabellenplatz hängen. Noch ist aber nichts verloren, denn gegen die unmittelbar vor uns in der Tabelle stehenden Mannschaften müssen alle noch gegen uns antreten. Die Schachvereinigung hat also den Klassenerhalt noch selbst in der Hand - auch wenn es mal wieder schwer wird in dieser Saison.
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Geschrieben von Philipp Denger
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Eine Reise nach Schwaben
Ein Erfahrungsbericht von Philipp Denger: In der ersten Januarwoche habe ich mich auf eine Reise ins Schwabenländle gemacht, genauer gesagt nach Schwäbisch Gmünd. Die alte Staufer-Stadt östlich von Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 850-jähriges Bestehen. Nicht ganz so alt wie die Stadt ist das jährlich ausgetragene Staufer Open. Zum 24. Mal lud der örtliche Schachverein alle Schachfreunde zu einem offenen Turnier über 9 Runden ein. Gespielt wurde im schönen Ambiente einer zentral gelegenen Stadthalle. Begleitet wurde ich von meinem Plettenberger Kollegen Dawid Kulik, der mittlerweile unter dem Decknahmen Dawid Pieper in den Datenbanken herumgeistert. Mit viel Vorfreude, mal wieder bei einem großen deutschen Open dabei sein zu können, erwartete ich schöne, aber auch anstrengende fünf Tage: vier Doppelrunden und eine Einzelrunde zehren ganz schön an den Kräften. Aber der Reihe nach.
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Geschrieben von Philipp Denger
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Abwechslung zum Jahresbeginn
Lüdenscheid, 6. Januar Am ersten Vereinsabend der Svgg Lüdenscheid wurde im Schachheim zur Abwechslung mal ein kleines Tandem-Turnier ausgetragen. Acht Spieler und damit vier Mannschaften nahmen teil. Die Teams wurden ausgelost. Die 4 vermeintlich stärksten Spieler standen fest. Ihnen wurden dann die anderen Spieler zugelost. Jedes Team trat gegen jedes andere Team zweimal an die Bretter, insgesamt wurden also sechs spannende Runden ausgetragen.
Die Teams waren Rolf Larisch und Andreas Lyra, Thomas Windfuhr und Till Stoltmann, Valerian Giraud und Mark Schüttler sowie Jamel Hellwig und Maxim Brik.
Es wurde eine Hin- und eine Rückrunde gespielt. Nach den ersten 2 Spielen hatte keine Manschaft einen Sieg zu verbuchen, da alle Spiele 1:1 ausgegangen sind. Im dritten Spiel konnten sich dann Maxim Brik und Jamel Hellwig erstmals durch einen Sieg gegen Thomas Windfuhr und Till Stoltmann absetzen. Diesen Vorsprung ließen sich die beiden auch nicht mehr nehmen und bauten bis zum Ende ihre Führung sogar noch weiter aus.
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Geschrieben von Philipp Denger
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Powierski knapp vor Waschke
Lüdenscheid, 30. Dezember Zum offenen Skatturnier der Schachvereinigung Lüdenscheid kamen am vergangenen Freitag 13 Freunde des beliebten Kartenspiels. Das traditionell am Jahresende stattfindende Turnier gewann souverän Hans Powierski mit 929 Punkten. Sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Runde führte Powierski die Rangliste an, dies änderte sich auch nach der dritten und letzten Runde nicht. Dicht auf den Fersen war ihm allerdings Manfred Waschke, der am Ende mit 886 Punkten knapp hinter Powierski auf dem zweiten Platz landete. Neben den beiden routinierten Skatspielern schaffte es der junge Jamel Hellwig mit 575 Punkten auch noch auf das Siegertreppchen - allerdings mit einem deutlichen Abstand zu den beiden Spitzenplätzen.
Turnierleiter Jörg Zuschlag, der sich selbst einen guten fünften Platz herausspielte, freute sich über ein gelungenes Turnier im freundschaftlich-fairen Wettstreit und belohnte die Teilnehmer wie üblich mit kleinen Sachpreisen.
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